Anti-Gewalt- und Konfrontatives Ressourcentraining
1. AGT/KRT
Anti-Gewalt- und Konfrontatives Ressourcentraining
ist ein spezialisiertes Programm für Jugendliche und Erwachsene Täter mit Tendenzen zur Gewalt oder anderen Delikten. Es kombiniert sozialpädagogische und psychologische Ansätze, um ihre Biografien aufzuarbeiten.
Fundiert auf aggressions- und kriminalitätstheoretischen Erkenntnissen sowie lerntheoretischen Prinzipien, wird dieses Training in verschiedenen Bereichen wie der Straffälligenhilfe, in ambulanten Settings und Schulen sowie in Sozialkompetenz-Trainings angewendet.
Das Besondere? Es fügt dem konfrontativen Ansatz zielführende ressourcen- und lösungsorientierte Sichtweisen hinzu. Hierbei werden die Lebensumstände der Teilnehmer wertgeschätzt und ihre persönlichen Ressourcen betont.
Die Abneigung gilt ausschließlich der Tat, nicht der Person.
Ressourcen stärken – Gewalt reduzieren

2. AGT/KRT im Tandem mit SPFH
Zwei Perspektiven – ein gemeinsames Ziel
Unser Tandem-Modell verbindet Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) mit Anti-Gewalt- bzw. Konfrontativem Ressourcentraining (AGT/KRT). Nachhaltige Reduktion mit dem langfristigen Ziel einer gewaltfreien Beziehung.
Während die SPFH das Familiensystem stärkt, arbeitet das AGT/KRT gezielt mit der gewaltausübenden Person.
So werden Gewaltursachen gleichzeitig auf System- und Personenebene bearbeitet –
für
mehr Verantwortung,
stabile Beziehungen und eine
nachhaltige Reduktion von Gewalt.


